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DAS
GEHEIMNIS DER ZUCCHINI
Lang, grün, nussig im Geschmack – das
soll eine Beere sein?
Wer
hätte gedacht, dass die Zucchini zur Familie der Beeren gezählt
wird? Botanisch gesehen jedenfalls ist es so, denn Gewächse mit
einer festen und fast ledrigen Außenhaut gelten als Beeren.
Die gurkenähnliche Frucht entstammt dem Kürbis und kommt
auch deshalb zu ihrem ungewöhnlichen Namen: auf Italienisch heißt
Kürbis nämlich „Zuccha“ und „Zucchini“ bedeutet
demnach „kleine Kürbisfrucht“. Das Aussehen der Zucchini
kann sehr unterschiedlich sein: Mal Gelb, mal Grün, mal gesprenkelt
und mal gestreift. Im Handel wird meistens jedoch die klassische dunkelgrün
gestreifte Variante angeboten.
Ihren Ursprung hat „die kleine Kürbisfrucht“ in Mexiko
und Westindien. Mit der Entdeckung Amerikas fand sie ihren Weg nach
Südeuropa, wo sie heute fester Bestandteil der mediterranen Küche
ist. Seit einigen Jahren schon wird die Zucchini auch in nördlichen
Breitengraden angebaut. Ein Tipp am Rande: Wer selbst Zucchini anbaut,
kann auch die Blüte verwenden – nicht nur zur Dekoration,
sondern auch als köstliche Beigabe in Salaten.
Besonders beliebt ist die Zucchini, weil sie so wenig Kalorien hat
und durch die in ihr enthaltenen Bitter- und Ballaststoffe sehr gut
sättigt. Und ihr Verzehr bringt noch einen wunderbaren Effekt
für die Gesundheit mit: Der Körper wird mit vielen Vitaminen
und Mineralien versorgt.
Der leicht nussige Geschmack lässt eine Kombination mit vielen
anderen Gemüsesorten zu: Ob roh oder gegart – Zucchini schmeckt
immer. Roh verarbeitet rundet sie geraspelt oder fein gehackt Salate
ab und warm zubereitet sind mit Hackfleisch zubereitete Zucchini ein
beliebter Genuss.
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