Schon in der Antike standen die delikaten Stangen hoch im Kurs. Im Römischen Reich erhitzten hohe Spargelpreise derart die Gemüter, dass Kaiser Diokletian die Preise im Jahre 304 per Erlass regeln musste. Auch heute noch steht Spargel ganz oben auf der Beliebtheitsskala kulinarischen Genusses. Besonders toll am Spargel: Er enthält wenig Kalorien, dafür aber umso mehr Vitamine und Nährstoffe. Neben reichlich Vitamin A, B, C, E und wertvoller Folsäure liefert er Kalium und jede Menge Ballaststoffe. Und wer hätte das gedacht: Das feine Sprossengemüse verbleibt relativ lange im Magen und macht deshalb lange satt. Spargel ist ein wahres Multitalent: Im Alten Griechenland wurde der „Asparagus officinalis“– so sein botanischer Name – zur Schmerzlinderung angewandt. Auch für eine Kur eignet sich Spargel ideal: Neben seiner Blut bildenden und entwässernden Wirkung bringt er unseren Stoffwechsel so richtig auf Trab, belebt den Organismus und stärkt unsere Konzentration. Übrigens: Wussten Sie, dass der Großteil des deutschen Spargels über die Wochenmärkte gehandelt wird? Hier werden bis zu 80 Prozent von Fachhändlern oder direkt vom Erzeuger angeboten. Während die weißen schlanken Stangen zu Beginn der Saison hauptsächlich von süddeutschen Spargelfeldern geerntet werden, stammen sie zum Ende der Saison hin vorwiegend aus norddeutschen Anbaugebieten. Frischen Spargel erkennen Sie übrigens an geschlossenen Spitzen und frischen Enden. Nach dem Einkauf sollten die Stangen möglichst bald verzehrt werden. In einem feuchten Tuch im Kühlschrank können sie wenige Tage gelagert werden.
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