Die attraktive Exotin, auch Karambole genannt, stammt ursprünglich aus Südostasien. Heute wird sie in vielen tropischen Ländern angebaut, zum Beispiel in Malaysia, China, Australien, Brasilien und in den karibischen Staaten. Das Auffälligste an ihr ist wohl ihre besondere Form, denn wenn sie in Scheiben geschnitten wird, entstehen hübsche fünfzackige Sterne. Insbesondere zur Weihnachtszeit wird die Sternfrucht deshalb gern zur Dekoration genutzt. Doch das Sauerkleegewächs sieht nicht nur ansprechend aus, sein Verzehr kann auch viel zu unserem Wohlbefinden beitragen: Es weist einen hohen Anteil an Kalzium sowie den Vitaminen A und C auf. Kalzium stärkt unsere Knochen und hilft den Muskeln bei ihrer täglichen Arbeit. Vitamin A sorgt für geschmeidige Haut, wirkt entzündungshemmend und fördert unser Sehvermögen. Vitamin C steigert die Vitalität und kann die Heilung von Wunden beschleunigen. Da die Sternfrucht einen hohen Anteil an Oxalsäure enthält, sollten Patienten mit Herz-, Rheuma- oder Nierenleiden sie jedoch nur in Maßen genießen. Karambolen werden am besten noch unreif – mit grünlichem Aussehen – gekauft, denn sie reifen bei Zimmertemperatur noch nach. Wenn die Früchte eine bernstein-gelbe Farbe angenommen haben, schmecken sie am besten. Auf den Wochenmärkten und in den Obst- und Gemüsefachgeschäften sind sie übrigens das ganze Jahr erhältlich. Die Sternfrucht hat einen süß-säuerlichen Geschmack, der gut zu Süßspeisen passt. Er verleiht aber auch Konfitüren, Gelees und Chutneys eine feine exotische Note. Unser Tipp: Servieren Sie frisch gebackene Waffeln mit Puderzucker, Eis und dekorativen Sternfrucht-Scheiben – nicht nur für Kinder ein Genuss!
|
|
|